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Zirkon und Zirkoniumoxid

Worin besteht der Unterschied zwischen Zirkoniumoxid und Zirkon?

In der Welt des Modeschmucks sind die Begriffe „Zirkoniumoxid“ und „Zirkon“ weit verbreitet. Diese sehr ähnlichen Wörter bezeichnen zwei völlig unterschiedliche Elemente, die bei der Auswahl eines Schmuckstücks nicht verwechselt werden sollten. Um Ihnen mehr über diese beiden Alternativen bzw. Ersatzstoffe für Diamanten zu vermitteln, erklären wir Ihnen, wie Sie Zirkoniumoxid und Zirkon unterscheiden können. 

Was sollten Sie über Zirkon wissen?

Zirkon ist ein Mineral mit der chemischen Formel Zr(SiO₄). Es kommt in verschiedenen Farben vor, darunter farblos, gelb, orange, rot, violett, blau und grün. Seine Härte liegt zwischen 6,5 und 7,5, was bedeutet, dass seine Kanten nicht so scharf und brillant sind wie die von Diamant. Sein Brechungsindex ist mit 1,777 bis 1,987 recht hoch, wodurch er einen starken Glanz und Brillanz besitzt. Zirkon ist jedoch sehr druck- und stoßempfindlich, sodass seine Kanten leicht beschädigt werden können.

Das Kristallgitter von Zirkon ist leicht zu beschädigen. Seine Kristalle erscheinen oft braun. Beschädigungen ermöglichen das Eindringen von Wasser und verringern dessen Dichte. Zirkone in Edelsteinqualität werden aufgrund ihrer Größe und Reinheit mitunter als Diamantersatz verwendet. Sie weisen jedoch einige Nachteile auf, insbesondere ihre leicht brüchigen Kanten.

Zirkon ist ein natürlicher Edelstein aus der Silikatgruppe. Dieses Mineral wird seit Jahrhunderten von Menschen genutzt. Es kommt hauptsächlich in Australien, Indien, Südafrika und Sri Lanka vor. Zirkon wird als Alternative zu Diamanten verwendet. Schmuck aus Zirkon ist daher günstiger als Diamantschmuck.

Obwohl Zirkon in seiner Brillanz dem Diamanten ähnelt, sind seine Qualität und sein Funkeln deutlich geringer. Bemerkenswert ist, dass dieser Edelstein bei sehr hohen Temperaturen seine Farbe verändern kann, wodurch eine breite Farbpalette entsteht.

Was sollten Sie über Zirkoniumoxid wissen?

Zirkoniumdioxid, auch Zirkonoxid genannt, ist ein chemisches Element mit der Ordnungszahl 40 und gehört zur 4. Gruppe des Periodensystems. Sein Symbol ist Zr. Es ist ein hartes, korrosionsbeständiges Metall, ähnlich wie Stahl. Außerdem gibt es Zirkoniumdioxid als synthetischen Edelstein, der im Labor hergestellt wird. Dieser synthetische Stein wurde so gefertigt, dass er Diamanten ähnelt.

Es handelt sich um ein gräulich-weißes, glänzendes Metall mit hoher Korrosionsbeständigkeit. Es ist leichter als Stahl und besitzt eine ähnliche Härte wie Kupfer. In feiner Verteilung entzündet es sich bei Kontakt mit Luft spontan (es reagiert leichter mit Stickstoff als mit Sauerstoff), insbesondere bei hohen Temperaturen. Es ist säurebeständig, löst sich jedoch in Fluorwasserstoffsäure (HF) und bildet dabei zuverlässig Komplexe mit Fluoriden.

Zirkoniumdioxid wird zur Herstellung von Schmuck, aber auch von Messern, biomedizinischen Implantaten und Zahnprothesen verwendet. Es findet zudem Anwendung in der Luxusuhrenindustrie. Zirkoniumdioxid kann weiß, farblos, transparent, farbig, rosa, grün, blau usw. sein. Die chemische Formel von Zirkoniumdioxid lautet ZrO₂. Die Mohshärte dieses synthetischen Steins beträgt 8,5. Damit ist er weniger hart als Diamant, der auf der Mohs-Skala eine Härte von 10 aufweist. Zirkoniumdioxid besitzt einen hohen Brechungsindex, der dem Stein einen wunderschönen Glanz und eine hohe Brillanz verleiht.

Wie lassen sich Zirkoniumoxid und Zirkon unterscheiden?

Es ist sehr schwierig, Zirkonia und Zirkon mit bloßem Auge zu unterscheiden. Auch die Unterscheidung zwischen diesen beiden Imitationen und einem echten Diamanten kann kompliziert sein. Nur ein erfahrener Juwelier oder Gemmologe kann den Unterschied auf den ersten Blick erkennen. Um Ihnen die Unterscheidung dieser Steine ​​zu erleichtern, sollten Sie Folgendes beachten:

  • Zirkoniumoxid ist ein synthetischer Stein, der im Labor von Menschen hergestellt wird, während Zirkon ein natürlich vorkommender Stein ist. Er ist ein seltenerer Edelstein und kostet daher mehr als Zirkoniumoxid;
  • Zirkoniumdioxid ist härter als Zirkon, was bedeutet, dass es widerstandsfähiger ist. Zirkon bleibt tatsächlich ein zerbrechlicherer Stein, der leicht beschädigt werden kann;
  • Zirkonoxid hat eine höhere Dichte als Zirkon.

Ob Zirkon oder Zirkoniumoxid – es ist wichtig zu verstehen, dass es sich bei diesen Elementen nicht um synthetische Diamanten handelt. Sie haben nicht dieselbe Zusammensetzung wie Diamant, der nach wie vor als König der Edelsteine ​​gilt. Es sind Ersatzstoffe, die Diamant ähneln, aber nicht dieselbe Qualität besitzen.

Mit anderen Worten: Wenn Sie hochwertigen Schmuck kaufen möchten, der lange hält und seinen Glanz behält, entscheiden Sie sich am besten für Diamantschmuck. Ob auf unserer Website, in unserem Geschäft in Mulhouse oder in unserem Geschäft in Belfort– Sie finden ausschließlich einzigartige Schmuckstücke aus natürlichen Edelsteinen und edlen Materialien wie Gold und Silber.

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Häufig gestellte Fragen

Oxidiert Zirkon?

Zirkon ist ein lichtempfindlicher Stein, daher kann sich seine Farbe verändern. Schmuckstücke mit Zirkon sollten keinem zu starken Licht ausgesetzt werden.


Wie erkennt man einen echten Zirkon?

Zirkonoxid und Zirkon sind mit bloßem Auge schwer zu unterscheiden. Zudem ist Zirkonoxid günstiger als Zirkon, da es ein synthetischer Stein ist.

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